Du durchsuchst gerade das Archiv des Tags ‘Geographie’.

Archiv: Geographie

Der Begriff Landschaft findet nicht nur in der Geographie Anwendung, sondern auch in vielen anderen Disziplinen, wie in der Malerei, der Philosophie oder der Literatur, vor allem aber im nichtwissenschaftlichen allgemeinen Sprachgebrauch. Hier wird der Begriff „Landschaft“ im Sinne von „Erdraum“ verwendet. Die Geographie grenzt den Begriff weiter ein und definiert ihn, um auf den Funktionszusammenhang von Geosphäre, Biosphäre und Anthroposphäre hinzuweisen, als Landschaftsökosystem, das sich als ein Wirkungsgefüge im Raum präsentiert und unterschiedlichen Betrachtungsmöglichkeiten unterliegen kann. Eine sehr umfangreiche deutsche Fachliteratur entstand über und um den Begriff ‚Landschaft’. Ohne sie hier nachzeichnen zu wollen, sei auf die ausführliche Diskussion bei Schmitthüsen (1976: 73 ff.) hingewiesen.

Der Landschaftsbegriff von Forman und Godron (Landscape Ecology) wird von uns übernommen, die Landschaft definieren als „(…) a heterogeneous land area composed of a cluster of interacting ecosystems that is repeated in similar form throughout. Landscapes vary in size down to a few kilometres in diameter.” (Forman & Godron 1986: 11).

Die Landschaft wurde ein wichtiger Forschungsgegenstand der Ökologie in Deutschland. Der Begriff der Landschaftsökologie wurde erstmals 1939 von Carl Troll in die wissenschaftliche Terminologie eingeführt (Leser 1997: 24). Die Landschaftsökologie kann als das Studium des gesamten in einem bestimmten Landschaftsausschnitt herrschenden komplexen Wirkungsgefüges zwischen den Lebensgemeinschaften (Biozönosen) und ihren Umweltbedingungen verstanden werden (Leser 1997: 25). Die weitere Entwicklung der Landschaftsökologie war eng an die Diskussion um den Landschaftsbegriff gebunden. Innerhalb der Landschaftsphysiologie wurde die Landschaft als die Synthese einer Vielzahl von Landschaftselementen definiert. Diese Definition des Landschaftsbegriffs war für die Entwicklung der Landschaftsökologie von großer Bedeutung.

Um eine Landschaftsbewertung durchführen zu können, müssen Strukturen, Prozesse und Veränderungen in der Landschaft untersucht werden. Dies ist das Arbeitsfeld der Landschaftsökologie, die sich als ein System multidisziplinärer wissenschaftlicher Denkansätze und Methoden versteht. Dieses System befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen den Faktoren, die in einem Landschaftsökosystem zusammenwirken und sich funktional in der Landschaft repräsentieren (Finke 1994: 9 ff.).

Das Ziel besteht darin, wissenschaftlich fundierte Grundlagen zugunsten einer nachhaltigen, die natürlichen Ressourcen bewahrenden Landnutzung zu liefern (Bastian und Schreiber 1994: 17). Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die anthropogenen Veränderungen und deren Weiterentwicklung durch bestehende und künftige Nutzungen, die zu Belastungen des Ökosystems, aber auch zu Stabilisierungen führen können.  Laut Leser (1997: 37) erweist sich diese (Landscape Ecology) als etwas selektiv arbeitend, verfügt allerdings über einen starken Bezug zur Fernerkundung.

FreeGIS

  • software overview on Free Geographic Information Systems (our web site)
  • communication on developments, plans, infos on Free GIS Software and Free Geo-Data (our mailing list)

Centre for Geoinformatics Universität Salzburg

We are proud to present this report covering many of the research, education and outreach activities at Z_GIS during 2006 and 2007. This new format was selected for improved readability and to provide a broad overview of our achievements – further details about e.g. publications and research projects are available from the university online research documentation or personal homepages.

(openPR) - Aller guten Dinge sind drei… Mit Niedersachsen hat sich nun das dritte Flächenbundesland für eine auf GDV-MapBuilder basierende GIS-Anwendung zur Beantragung der Agrarförderungen für Landwirte entschieden. Der Stadtstaat Bremen wird dabei sozusagen “nebenbei” mitversorgt.

Steve Blank December 18, 2007

Les simulateures <risques urbains>

“Urban Risk” Simulators for training and decision assistance in disaster management - Algeria

Analyse – Bewertung – Planung – Management

Tagungsband mit Kurzfassungen der Beiträge zur 2. Jahrestagung der IALE-Region Deutschland, Oldenburg 13. – 15. September 2001

Das Thema der Jahrestagung 2001 der IALE-Region Deutschland verweist auf die Integration von Abiotik und Biotik auf landschaftlicher Ebene und handelt von einigen der Schlüsselfragen der Ökologie: großräumige Muster der Biodiversität in Wechselwirkung zu den Variationen der Ökosysteme unter Berücksichtigung mesoskaliger Umweltprozesse wie Klima, biogeochemische Zyklen, Migration und Ausbreitung.

USE OF REMOTE SENSING DATA AND GIS TECHNOLOGY
ABSTRACT
The aim of the research was to monitor and assess landslide hazards by remote sensing data processing and GIS spatial analysis. The automatic classification of remote sensing images pro-vides many useful land use information to combine in a GIS environment with other spatial factors influencing the occurrence of landslide.

…ask a Geographer to find out why.


The Give Geography its Place Campaign begun after a post on the SLN Geography Forum by Val Vannet. Following this Dan Raven-Ellison made the now legendary post on the same forum titled “Getting the media to label Geography” and the GGIP campaign was born, co-founded by Dan and David Rayner on the 21st May 2006.


GIS läuft unter Wordpress 2.5.1
50 Verweise - 0.564 Sekunden.